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Informationen zur Laktoseintoleranz

Hier können Sie direkt zu unserem Angebot an laktosefreien Lebensmitteln gelangen.

Was ist eine Laktoseintoleranz?

Bei der Laktose- oder Milchzuckerunverträglichkeit, medizinisch genau ist es eine Laktosemalabsorption, ist es dem Körper durch Fehlen des Enzyms Laktase nicht möglich, den in Milchprodukten enthaltenen Milchzucker vollständig abzubauen, so dass dieser in Bereiche des Darms gelangt, in dene er mit der Darmflora interagiert und Beschwerden verursacht.
Ungefähr 25% der Europäer leiden als Erwachsene unter dieser so genannten Pseudo-Allergie. In anderen Weltregionen, wie Asien oder Afrika, liegt der Wert teilweise sehr viel höher, erreicht etwa 90% und mehr, wobei die Gründe dafür vielfältig sind, aber der Stellenwert von Milch als Nahhrungsmittel außerhalb des Kindesalters spielt auf jeden Fall eine Rolle.
Eine Laktoseintoleranz kann, selten, angeboren oder, häufig, erworben sein, wofür es viele mögliche Ursachen gibt, und sich in unterscheidlich starken Ausprägungen zeigen, was sich vor allem in der individuell verträglichen Laktosemenge und der Stärke der Symptome zeigt.
Sie sollte nicht mit einer Milcheiweißallergie verwechselt werden, bei der es sich um eine echte Allergie handelt, die nichts mit dem Milchzucker zu tun hat.

Nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten gelangen größere Mengen Milchzucker, die bei laktosetoleranten Personen im Dünndarm durch das Enzym Laktase verarbeitet werden, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff vergoren. Laktose ist nicht nur in Milch enthalten, sondern wird von der Industrie auch vielen Produkten extra zugesetzt, etwa als Ersatz für normalen Zucker oder um Rezepturen anders gestalten zu können. So kann Laktose auch etwa in vielen Wurstprodukten, Keksen, Fertiggerichten, Würzmischungen, Instantprodukten (z.B. Tütensuppen) oder verarbeiteten Obst enthalten sein.

Aus diesem Grund ist das kontrollieren von Zutatenlisten, auch wenn man eigentlich keine Laktose im jeweiligen Produkt erwarten würde, eine notwendige Vorsorgemaßnahme.

Welche Symptome hat eine Laktoseunverträglichkeit?
Als Folgen von zuviel nicht abgebauter Laktose und der Arbeit der Darmflora treten verschiedenste, oft unspezifische Symptome auf. Blähungen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall gehören dabei zu den häufigsten.
Es sind jedoch auch viele weitere Symptome möglich, wie etwa chronische Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Gliederschmerzen, Hautprobleme, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen usw.
Man kann also leicht ersehen, dass es nicht so einfach ist, eine Laktoseintoleranz selbst zu diagnostizieren.
Die Symptome nehmen mit der Menge der konsumierten Laktose zu und können auf Dauer den Darm schädigen, wobei diese Schäden meist irreversibel, also nicht wieder Rückgängig zu machen, sind.
Inzwischen ist die Diagnose durch einen Arzt dank simpler und zuverlässiger Tests einfach und sicher, wie etwa dem H2-Atemtest, der nach dem Trinken einer bestimmten Menge von Laktose den Methangehalt im Atem misst oder einem Bluttest, der die Veränderungen des Blutzuckerspiegels bei Laktosegabe beobachtet.

Was tun als Laktoseintoleranter?
Die einzige wirksame Methode, diese Symptome zu umgehen ist, auf laktosehaltige Produkte zu verzichten.
Das klingt auf den ersten Blick allerdings schlimmer, als es ist.
Inzwischen gibt es eine große Auswahl an laktosefreien Produkten, so dass dies sogar ohne den Verzicht auf gewohnte Produkte möglich ist. Und viele Produkte enthaltenvon Natur aus keine Laktose, sind alss sowieso verträglich und viele Ersatzprodukte sind sehr hochwertig.


Hier können Sie unsere laktosefreien Produkte kaufen.

Eine grobe Übersicht über laktosehaltige und laktosefreie Produkte:
 

Laktosehaltig

Laktosefrei

  • Milch und daraus hergestellte Produkte (Pudding, Mixgetränke,  Fruchtmolke, Kakao, Speiseeis u.a.)

  • Käse, Joghurt, Sahne, Kefir, u.a.

  • Schokoladehaltige Süßwaren

  • Kekse, Gebäck

  • Backwaren

  • Instanterzeugnisse (z.B. Kartoffelpüreepulver, Suppen, Soßen)

  • Wurstwaren

  • Fertigprodukte (Pizza und andere (Halb-) Fertigprodukte)

  • Gewürzmischungen

 

 

 

  • Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Obst

  • Getreide, Teigwaren, Reis

  • Sojaprodukte

  • Fisch, Fleisch

  • Kräuter

  • Pflanzenöl

  • Fruchtsäfte, Mineralwasser, Tee, Kaffee

  • Obst und Gemüse (als Frischware)

  • Nüsse

  • Hülsenfrüchte

  • Kartoffeln, Nudeln, Reis

  • Getreide, Getreideflocken

  • laktosefreie Milch und Milchprodukte

  • Fleisch/Fisch

  • Hühnerei

  • Honig, Konfitüre

  • Fruchtgummi ohne Joghurt

  • Kräuter, Gewürze